Erfahrungsbericht von Kim Soukup

7 Uhr morgens im Hamburger Stadtteil Ottensen. Der Wecker klingelt, auf geht’s ins Bad. Frisch machen, anziehen, dann schnell die Kids fertig machen und in der Kita abliefern.
Weiter auf dem Fahrrad in Richtung Hafen, vorbei am Altonaer Rathaus geht es über die Palmaille in Richtung Fischmarkt. (Kurzer Check: Nichts überflutet? Gut.)

Kurz umgeschaut, welche Yachten bei Blohm und Voss gerade in den Docks stehen, dann Endspurt zum Büro am Baumwall.

Das Fahrrad wird kurzerhand im Keller geparkt und dann geht’s mit dem Fahrstuhl ab in den 4. Stock - nächster Halt: Upljft.

Begrüßung der Kolleg:innen, Kaffee holen, Laptop aufklappen und schon kann die Reise quer durch Europa beginnen.

Alles beginnt mit einem Moin bei dem täglichen Meeting mit den Hamburger Kolleg:innen, um die To-dos für den Tag zu besprechen.

Im Anschluss Mails checken und weiter geht es mit einem Good Morning. Das läutet den wöchentlichen Kundentermin mit unserem Ansprechpartner ein.

Das besondere dabei, er spricht ausschließlich Englisch, kommt allerdings aus Frankreich und arbeitet für unseren chinesischen Kunden direkt aus Düsseldorf. 🤯

Von ihm erhalten wir alle relevanten Infos für die nächsten Tage. Jetzt gilt es, diese Infos zusammenzufassen und leicht verständlich schriftlich an unsere 33 externen Community Manager:innen weiterzugeben.

Check! Und nun durchatmen!

Ab zum nächsten Termin. Hier heißt es Zdravo, also mal eben nach Belgrad zu Milos und somit zur Abstimmung mit unserem serbischen Team zu den geplanten Marketingaktionen in Serbien. 

Fix einen neuen Kaffee holen und alsbald heißt es ¡Hola a todo el mundo! nach Spanien! Wow, big announcement: vivo wird in Spanien Partner der spanischen Fußballliga. Das freut besonders Ana, Community Managerin aus Córdoba und riesiger Fußballfan!

Zwischendurch kurz den Chat checken, dort heißt es Ahoj von Ondrej aus Brno in Tschechien. Er hat eine kurze Rückfrage zu der Nachricht eines Users.


Salut heißt es im nächsten Workspace: Marius aus Rumänien ist fertig mit der Übersetzung eines FAQ-Dokuments.

Beeindruckend, wie viele Menschen multilingual unterwegs sind, oder?

So, jetzt endlich Mittagspause. Das bedeutet oftmals: ab ins Portugiesenviertel zum Lieblingsitaliener Luigis, um eine Pizza zu essen.
Nach dem Mittag kurz noch einen Kaffee holen. (Die wievielte Tasse war das jetzt?)

Gestärkt geht es in das Vorstellungsgespräch für eine Community Management Stelle in Portugal. CV geöffnet und hinein in den Call: Olá! Diese virtuelle Reise ist dieses Mal allerdings gar nicht soweit, es geht in den Nordwesten Deutschlands, nach Oldenburg. Aus dem Gespräch geht hervor, dass die Bewerberin ursprünglich aus Brasilien kommt und somit nicht die Voraussetzungen für die Stelle erfüllt, nämlich eine “native Portuguese” Sprecherin zu sein.

Das in Portugal gesprochene Portugiesisch unterscheidet sich nämlich von dem in Brasilien, wodurch sie die Kriterien des Kunden leider nicht erfüllt.

Quintessenz: Nettes Gespräch, allerdings muss hier eine Absage erteilt werden.

Nun geht’s im Sinkflug mit der Air Italia in den Performancecall mit einer unserer italienischen Community Managerinnen: Buonasera, Rima!

Das war dann auch schon der letzte paneuropäische Flug für heute: Finito! Der Arbeitstag neigt sich dem Ende entgegen. 

Beim Rausgehen den Kolleg:innen noch ein Tschüss zugeworfen, den Blick aus dem Bürofenster über den Hafen schweifen lassen und zack ist man wieder in Hamburg gelandet. 

Natürlich war vieles mit einem Augenzwinkern erzählt, aber eines ist Fakt:

Community Management muss auf den Kunden zugeschnitten sein. Diese Individualität ist genau das, was Upljft so besonders macht. Wir können souverän und europaweit durch unser breit aufgestelltes Netzwerk agieren.


Wie sieht’s bei euch aus?

Liebe Grüße
Kim, seit August 2021 Community Manager bei Upljft